Das Schwarze Loch (Nr. 77)

Während einer Klassenreise soll auf einer Insel ein Chemieexperiment durchgeführt werden. Das Experiment misslingt. Ein Schwarzes Loch entsteht. Die Schüler und Schülerinnen finden heraus, dass sie das Gestein Lapislazuli brauchen, um das Schwarze Loch aufzuhalten.

Sie finden auch heraus, dass sie erst sechs Unendlichkeitssteine finden müssen, um an den Lapislazuli zu kommen. Alles soll dann in das Tor hinter dem »Wasserfall der Wahrheit«. Aber was braucht man noch, um das Schwarze Loch zu schließen? Es wird immer größer und will alles vernichten.

Leseprobe

Sie fahren dann noch zwei Stunden mit der Fähre. Dabei kommen sie auch über eine Art Herrbermuda-Dreieck. Es ist sehr gefährlich, weil es stürmisch und regnerisch ist. Die Wellen sind extrem hoch, und ein paar Kinder, die trotzdem an Deck sind, fallen fast runter. Deswegen ruft Herr Bayrak alle rein. Nur Emre und Ali hören das nicht, weil sie sich gerade mal wieder streiten.
Emre beschimpft Ali: »Du Bastard!«
Ali: »Was ist los mit dir?«
Emre: »Als ob du das nicht weißt!«
Ali: »Was denn?«
Emre: »Du wolltest auf mich scheißen und meine paar Hundert verbrennen.«
Ali: »Ich checke dich nicht.«
Emre: »Du wolltest nicht, dass ich mit auf Klassenfahrt komme, und dann wolltest du der Busfahrerin nicht Bescheid geben, dass ich fehle. Das hat Younus mir erzählt.«
Ali: »Ja, aber …«
Emre schubst Ali: »Kein aber!«
Ali schubst zurück und es kommt zu einer kleinen Schlägerei auf dem Boden. Die beiden sind voll Adrenalin. Und da wird Emre von einer Welle erwischt und geht fast unter. Ali hat Schuldgefühle und will ihn retten. Aber er weiß nicht, wie.

Das Schwarze Loch (Nr. 77)

Geschwister-Scholl-Stadtteilschule
Klasse 7a (Lehrerin: Anna Sorokina)
Schreibtrainerin: Daniela Chmelik
ISBN: 978-3-03991-020-5

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